Gil Ofarim im Interview: Disney-Filme bringen Familien zusammen

Spätestens seit dem Gewinn der letzten „Lets dance“-Staffel ist Gil Ofarim einem großen Publikum bekannt. Musikalisch ist der 35-Jährige schon seit 1997 unterwegs und geht im nächsten Jahr mit seiner Band „Acht“ auf große Deutschland Tournee. Zuvor steht er u.a. neben Cassandra Steen bei der „Disney in Concert“ – Tour auf der Bühne, die ihn auch nach NRW führt. KULTUR RUNDUM hat der Sänger verraten, dass er auch mit seinen Kindern gerne Disney-Filme schaut.

KULTUR RUNDUM: Gil, Dein Nachname heißt aus dem Hebräischen übersetzt „Rehkitz“ – da müsste „Bambi“ doch eigentlich Dein Lieblings-Disneyfilm sein.
GIL OFARIM: (lacht) Ja, das stimmt, Ofarim heißt wirklich Rehkitz. Natürlich ist Bambi für mich persönlich der wichtigste Disneyfilm. Mein Einstieg zu Disney war das „Dschungelbuch“, aber mein Lieblingsfilm ist „Lilo und Stitch“. Das war der erste Film, der seit langer Zeit wieder komplett gezeichnet worden ist. Und ich fand die Geschichte von dem Alien, das auf der Erde landet und auf Elvis Presley abfährt, großartig.
KULTUR RUNDUM: Was macht für Dich die Faszination der Disneyfilme aus?
GIL OFARIM: Walt Disney hat eins geschafft: Er hat die Familie zusammen gebracht in einer Zeit, in der es nicht selbstverständlich war. Disney ist wirklich etwas von Alt bis Jung. Man kann mit gutem Gewissen seine Kinder auch in der heutigen Zeit vor den Fernseher setzen bei einem Disneyfilm, und Oma und Opa gucken auch gerne mit. Selbst die gestressten Eltern vergessen für 90 Minuten den Alltag.
WN: Du hast zwei kleine Kinder – welchen Disneystreifen wirst Du denen als ersten zeigen?
GIL OFARIM: Mein Sohn ist zweieinhalb und wir haben letzte Woche „König der Löwen“ geguckt. Ich habe die ganze Zeit überlegt: Ist das nicht ein bisschen früh? Weil ich eigentlich kein Fan davon bin, Kinder vor die Glotze zu setzen. Aber mein Sohn liebt den Film und sagt die ganze Zeit „Simba, Simba“.
KULTUR RUNDUM: Du hast selber für zwei Disneyproduktionen, „Triff die Robinsons“ und „Verwünscht“, einen Song beigesteuert. Ist das so etwas wie ein Ritterschlag?
GIL OFARIM: Absolut. Aber das wurde mir erst hinterher bewusst. Ich habe im letzten Jahr den „Burger“ im Musical „Hair“ gespielt, und die meisten meiner Kollegen kannten die Songs und erzählten mir, wie großartig die sind und dass sie damit aufgewachsen sind. Da ist mir erst wirklich bewusst geworden, was ich schon machen durfte. Dafür bin ich sehr dankbar.
KULTUR RUNDUM: Mit der „Disney in Concert“ -Tour unter dem Motto „Magic Moments“ tourt Ihr durch die großen Hallen Deutschlands und bringt die schönsten Disneymelodien auf die Bühne. Was erwartet die Zuschauer denn genau?
GIL OFARIM: Das Publikum erwartet eine große Show. Und für mich persönlich ist es etwas ganz Besonders, jeden Abend mit einem Orchester auf der Bühne zu stehen.  Mehr Rock’n Roll als das geht gar nicht mehr. Außerdem darf ich mir die Bühne mit den größten Musicalstars im Land teilen und auch mit der großen Cassandra Steen, die ich zum dem Song „Reflections“ aus „Mulan“ auf der Gitarre begleiten werde. Darauf freue ich mich sehr.

„Disney in Concert“ -Tourtermine in NRW:
20.12., 19.30 Uhr, LANXESS Arena, Köln
21.12., 19.30 Uhr, König-Pilsener-Arena, Oberhausen

Foto: Ina Bohnsack

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