„Let’s Dance“ – Gewinner Alexander Klaws im Interview

Am 21. Juni feierte Alexander Klaws als „Joseph“ eine umjubelte Premiere des gleichnamigen Musicals auf der Freilichtbühne Tecklenburg. Bis Ende Juli wird er dort in der biblischen Geschichte vom Traumdeuter Joseph, seinen neidischen Brüdern und dem ägyptischen Pharao zu sehen sein. In einer temporeichen und humorvollen Inszenierung kann der gebürtige Sendenhorster sein ganzes Können als versierter Musicaldarsteller ausspielen. Warum Klaws so gerne in Tecklenburg auf der Freilichtbühne steht und ob ihn seine nächste Tournee auch in seine „Heimat“ führt, darüber sprach er mit „Kultur rundum“ – Redakteur Markus Möhl.

Kultur rundum: Alexander, am Samstag war Premiere in Tecklenburg. Wie geht’s Dir heute, wie ist die Stimmung nach der umjubelten ersten Vorstellung von „Joseph“?
Alexander Klaws: Die Stimmung war oder ist immer noch großartig. Es ist ein fantastisches Team vor und hinter der Bühne und es bringt einfach unglaublich viel Spaß! Jetzt genieße ich gerade einmal meine ersten freien Tage – denn direkt nach Let’s Dance ging es ja sofort zu den Proben in Tecklenburg. Insofern erhole ich mich gerade, schaue mir unsere Tanzauftritte von Let’s Dance noch mal an und lasse die Joseph Premiere Revue passieren.

Kultur rundum: Erst Hamburg (Musical „Tarzan“), dann Köln (Let’s Dance“) und – nach 2013 im „Schuh des Manitu“ jetzt wieder Tecklenburg – warum gehst Du zum zweiten Mal auf die Freilichtbühne? Was ist das Besondere daran?
Alexander Klaws: Die Freilichtbühne Tecklenburg ist eine der schönsten und größten Bühnen dieser Art in Deutschland. Und hier hat man sich echt einen sehr guten Ruf erarbeitet. Ich war anfangs eher skeptisch, weil so eine Freilichtbühne ja auch eine besondere Herausforderung bedeutet. Da darf man sich zum Beispiel von lautem Vogelgezwitscher nicht ablenken lassen. Und das Publikum sitzt auch nicht im Dunkeln, sondern du siehst fast alle. Ich arbeite aber auch einfach gerne mit Leuten zusammen, die ich gut kenne, und das ist hier der Fall. Es ist fast schon familiär. Auch das große Orchester ist einzigartig, da wird an anderen Bühnen eher gespart. Außerdem ist es inzwischen so, dass ja auch internationale Musicaldarsteller nach Tecklenburg kommen, weil sie die Professionalität hier schätzen.

Kultur rundum: Du stehst zum ersten Mal mit Sandy Mölling, die viele als ehemaliges Mitglied der Popgruppe No Angels kennen, auf der Bühne. Wie ist die Zusammenarbeit?
Alexander Klaws: Das macht sehr viel Spaß mit ihr. Ich kannte sie nur von Begegnungen, als wir beide noch auf Tour waren. Sie verbreitet immer gute Laune und passt perfekt hier nach Tecklenburg. Und sie ist eine großartige Sängerin und eine tolle Persönlichkeit.

Kultur rundum: Eine Re-Edition, also eine aufgepeppte Wiederauflage Deines Albums „Für alle Zeiten“ ist gerade auf dem Markt. Wie kam es dazu?
Alexander Klaws: Eigentlich wollte ich schon längst ein neues Album veröffentlichen, aber dann kam „Let’s Dance“ und Tecklenburg „dazwischen“ und wir mussten die Arbeiten am Album erst einmal einstellen. Um die Wartezeit zu überbrücken haben wir uns entschieden eine „Premium Edition“ des letzten Albums zu veröffentlichen, auf dem u.a. auch meine neue Single „Morgen explodiert die Welt“ zu finden ist. Es sind viele Songs drauf, die mir ganz wichtig sind, und deshalb war es auch echt eine Herzensentscheidung.

Kultur rundum: Wird es denn auch eine Tour zum Album geben?
Alexander Klaws: Zu dieser Premium-Edition nicht, aber spätestens zum nächsten Album. Vorher spiele ich noch „Jesus Christ Superstar“ im Dortmunder Theater, aber dann werden wir auf jeden Fall auf Tour gehen.

Kultur rundum: 2008 hast Du in der Ahlener Stadthalle ein spontan organisiertes Konzert für Deine Fans gegeben. Wird die Stadthalle denn auch auf dem Tourplan stehen?
Alexander Klaws: Das war ein tolles Konzert – mal schauen, ob man so etwas noch einmal wiederholt. Das hängt auch davon ab, wie die Tour aussehen wird. Auf jeden Fall seid Ihr alle eingeladen, wenn wir in Ahlen Station machen.

Kultur rundum: Und warum sollten Deine Sendenhorster und Ahlener Fans unbedingt nach Tecklenburg kommen?
Alexander Klaws: Weil sie hier einfach ein ganz tolles Stück sehen werden mit vielen, unterschiedlichen Emotionen, farbenfrohen Kostümen und großartiger Musik. Es ist wirklich ein großartiges Stück, was man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Also, kommt nach Tecklenburg und erlebt einfach einen wunderschönen Abend.

Interview: Markus Möhl

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